Der Dienst 'eMail'


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eMails zu beantworten ist - wenn man es sich einmal genauer überlegt - eine Kunst für sich. Schon aus dem Grund, daß eMails sehr schnell Informationen rund um die Welt übertragen, werden sie meist nur ein oder zwei Fragen beinhalten und auf eine schnelle Antwort hoffen. Was aber ist daran die Kunst?

Eine Mail richtig und erstens nach der Netiquette und zweitens für den Empfänger logisch und deutlich zu beantworten ist deswegen eine Kunst, weil man sich das Wichtige erst aus der Mail herausarbeiten muß und immer daran denken sollte, daß der Empfänger pro Tag vielleicht nicht nur zwei oder drei eMails sondern selbige gleich dutzendweise bekommt. Gerade dann ist es sehr wichtig, daß man alle Punkte, auf die man sich bezieht, "quotet", also in der Mail belässt. Die Antwort-Taste in den Mailprogrammen ist dafür da, eine Mail (so das richtig eingestellt ist) korrekt zu beantworten, indem das Programm dafür sorgt, daß die gesamte Ursprungsmail nocheinmal im Bearbeitungsfenster erscheint und in die Antwort aufgenommen wird.
Hier ist jedoch schon der nächste Punkt: Man kann ja schlecht ständig die ganze Mail zitieren (wie lang soll die dann bei einem längeren Mailverkehr werden?), also nimmt man wie oben schon erwähnt die wichtigen Bereiche, auf die man sich bezieht, über seine Antworten auf. Noch ein wichtiger Punkt: Man schreibt grundsätzlich unter dem betreffenden Punkt, damit man in der normalen Leserichtung (von oben nach unten) alle wesentlichen Details mitbekommt.
Ich habe eben davon geschrieben, daß man die wesentlichen Teile einer Mail herausarbeiten soll, daran knüpft auch der Punkt an, daß man Mails möglichst kurz halten sollte, da diese sonst länger bis zum Empfänger brauchen (können) und es außerdem wie im wirklichen Leben nicht sinnvoll ist, einen Menschen per eMail vollzuschwafeln, weswegen ich auch jetzt aufhöre und lieber ein Beispiel liefere:

Die Mail:
Lieber Martin,

bitte beantworte mir doch einmal folgende Fragen:

1) Warum machst Du Dir eigentlich solche Mühe, die Anleitung zu
schreiben, wie man eMails schreibt, mit ihnen umgeht und so weiter?
2) Wie lange brauchst Du für eine solche Dokumentation?
3) Wie kommst Du an die Informationen in Deinem Newsletter? Ich frage
mich immer wieder, wieviel Geld Du in Deine Telefonrechnung steckst,
und welche Quellen Du anzapfst, um solche Infos zu bekommen. Danke
übrigens für die Warnung vor dem Happy99-Virus von neulich - ich bekam
ihn prompt noch am selben Tag!

Bis bald!

Martin

Die Antwort:
Hi Martin,
hier die Antwort auf Deine Fragen:

> 1) Warum machst Du Dir eigentlich solche Mühe,
> die Anleitung zu schreiben

ganz einfach: Ich meine, es ist sehr wichtig, daß alle Nutzer
dieses Dienstes wissen, wie man mit ihm umgehen muß - das
vereinfacht die Sache!

> 2) Wie lange brauchst Du für eine solche
> Dokumentation?

Je nach Umfang und Zeit - ein, zwei Tage bis drei oder fünf Wochen,
je nachdem halt. Für die eMail-Sache ging ein Wochenende drauf.

> 3) Wie kommst Du an die Informationen in Deinem Newsletter?

<psssst!>

> Ich frage mich immer wieder, wieviel Geld Du in Deine
> Telefonrechnung steckst,

Zuviel.

> Danke übrigens für die Warnung vor dem Happy99-Virus von neulich -
> ich bekam ihn prompt noch am selben Tag!

Dann hat´s ja geholfen!
Man sieht sich.

Martin
--
mailto:martin@mdiedrich.de
Homepage: http://www.mdiedrich.de/
Den Newsletter gibt´s erstmal nicht mehr...

Wie man sieht, habe ich nur auf einige Passagen geantwortet. Wenn man größere Bereiche wegläßt, kann man auch ein [...] einfügen, um zu verdeutlichen, daß dort etwas fehlt. Alles unter dem "-- " ist eine sogenannte Signatur, die nicht länger als vier Zeilen lang sein sollte.


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