Über mich: Diese Rubrik entstand nicht nur, weil ich mich hier profilieren will, sondern auch, weil ein mich persönlich manchmal etwas erstaunendes Interesse an meiner Person ("Was machst Du, hast Du auch "normale" Hobbies oder sitzt Du nur vor dem Computer?") doch ab und an einmal aufkam.
Etwas kürzer...
Name:
- Martin Diedrich
Jahrgang:
- 1979
Schulbildung:
- Grundschule Nicolai Herzberg
- Orientierungsstufe Herzberg
- EMA-Gymnasium Herzberg
Schulabschluss:
- Abitur, 1999
Pflicht:
- Juli 1999 - Juli 2000 (Zivildienst, Paritätisches Sozialzentrum Osterode)
Studium:
- Seit dem WS 2000/01 Studium (Wirtschaftsinformatik, Diplom) an der TU Clausthal; seit dem ersten Semester arbeite ich als wissenschaftliche Hilfskraft im dortigen Rechenzentrum
Hobbies und Interessen:
- Technik, Computer, das weltweite Datennetz (Web/-design, Usenet, Instant-Messaging, Chat, VoIP)
- Musik (Bühnentechnik, Schlagzeug und Gesang), u.a. bei Campfire
- Theater (Technik, Bühne, Organisation), vorrangig bei Theatergruppe AfterEight
- Verkehrssicherung mit dem Funk-Hilfs-Dienst Osterode
- Aus- und Weiterbildung
- Fotografieren (Kamera: Canon PowerShot G6)
- Mit Freunden gemütliche (und lange...) Abende verbringen, manchmal mit einem guten Single Malt Scotch
- Faulenzen und Lesen oder schöne Filme sehen sowie ein gutes Essen genießen (oder auch kochen)
Seit einigen Jahren trage ich normalerweise nur noch rote Jacken (wenn Jacke - dann rot), wobei das Beste an diesem Hinweis seine durchaus nachhaltige Irrelevanz ist.
Etwas länger...
Ich wurde im Juli 1979 geboren (etwas zu früh, aber das hat scheinbar keine gravierenden Schäden hinterlassen) und wohne seitdem in Herzberg am Harz.
Ich besuchte bis Ende Mai 1999 das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Herzberg am Harz und habe den dortigen Computerraum in einem Team aus drei Leuten meines Jahrgangs administriert (damals Linux und Windows NT 4.0). Meine schulischen Leistungen waren trotz einiger Ablenkung durch derlei Nebentätigkeiten durchschnittlich gut.
Nach dem Abitur wollte Vater Staat mich nicht aus seinen Fängen lassen. Nachdem ich zwölf Monate Dienst als KDV geleistet habe, kann ich durchaus auf einige Erfahrungen zurückblicken, die ich sonst sicher nicht gemacht hätte (und die mir vielleicht sogar fehlen würden).
Zum Wintersemester 2000/2001 hat es mich dann an die TU Clausthal verschlagen, nur rund 20 Kilometer von meinem Heimatort entfernt. Trotz des recht kurzen Weges habe ich eine Bude in Clausthal, da erstens die Benzinkosten bei den derzeitigen Preisen und täglicher Fahrt in etwa der Miete entsprächen und es mit einem Zimmer schlichtweg einfacher ist, Freiräume zwischen Vorlesungen und Übungen kostengünstig zu überbrücken (natürlich gibt es in Clausthal ausreichend Cafés und Co.; das geht aber auf Dauer auch ins Geld...).
Ich zeigte schon recht früh eine gewisse Neigung zu technischen Dingen (Lego, Lego Technik, etwas später Musikanlagen, Bühnenverkabelungen, Scheinwerfer, Lichtanlagen, ...).
Vor dem ersten PC kam ein C= 64 (der gute alte braune "Brotkasten", damals noch mit Datasetten), auf dem ich die Programmiersprache BASIC entdeckte (in der ich kleine Progrämmchen mit nicht sehr viel Inhalt aber immerhin der Ansteuerung des Userports inklusive Mess-, Regel- und Ausgabevorgängen vor mich hin gebastelt habe). Dieses Vehikel war anfangs wohl nicht besonders spannend, weswegen mein Vater mich den Erzählungen nach erst mit viel Überredungskunst dazu bringen musste, das Gerät überhaupt anzufassen.
Heute hocke ich wie so viele manchmal zu lange vor den Dingern (die allerdings etwas an Geschwindigkeit, Komfort und Anzahl der Tücken zugelegt haben).
Zur eigenen Homepage kam ich, als ich endlich einen richtig eigenen Zugang zum Netz bekam und ausprobieren wollte, wie man denn so was ins Netz stellt (damals mit HomeSite 1.2 und auf dem Speicherplatz bei T-Online und Tripod, heute mit Phase 5 unter der eigenen Domain). Die eigene Domain kam Ende 1999, wobei das Hauptthema das "LAN am Netz" war (was der vielen Nachahmer und teilweise simpler Plagiate wegen ein wenig einschläft).
Neben dem ganzen Computerkram engagiere ich mich auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Ich mache Musik (Technik, Schlagzeug und Gesang) und Theater (Beleuchtung und Beschallung, Bau des Bühnenbilds und mittlerweile auch diverse organisatorische Dinge und die Webseiten, weswegen keine Zeit zum Schauspiel bleibt, obwohl mir ein gewisses Talent nicht abgesprochen wird).
Seit Ende 2005 bin ich Mitglied im Funk-Hilfs-Dienst Osterode e.V., dessen Webseiten vermutlich am ehesten erläutern, was wir machen. Damit habe ich ein Hobby gefunden, in dem auch das von mir im Jahr 1993 entdeckte "Funk-Fieber" erhalten bleiben konnte: Von 1993 bis ca. 2000 war ich in Herzberg viel auf CB-Funk zu hören, heute nutze ich noch immer gern (PMR-)Funkgeräte um kostengünstig mit mehreren Leuten zum Beispiel beim Theater zu kommunizieren und die Laufzeit von Informationen zwischen den Organisatoren deutlich zu beschleunigen.
Mittlerweile rund fünfzehn Jahre bin ich außerdem ehrenamtlich in der Evangelischen Jugend in Herzberg (Nicolai- und Christusgemeinde) tätig. Aus Zeitgründen ist das mittlerweile leider fast nicht mehr möglich, so dass ich nur noch bei besonderen Gelegenheiten dabei bin (Kirchenfest, größere Musik-Veranstaltungen, Kinderbibelwoche, Konfirmandenfreizeiten), in der Kinderbibelwoche aber trotzdem die Küche mit Frühstück für alle und Mittagessen nur für die rund 20 Mitarbeiter meist in meiner Hand liegt - ebenso wie die Leitung eines Küchenteams zur Vollverpflegung von bis zu 80 Personen über fünf Tage bei Konfi-Freizeiten.